Geschichte

1960

Angelo Vavassori, der gegenwärtige Geschäftsführer DAVs, arbeitete als Stahlbau- und Rohrschlosser bei einer Firma in Mailand, wo die Arbeit wegen der Krise der 60er Jahre mangelte. Er rüstete eine kleine Werkstatt im Keller seines Hauses aus und startete, einfache Eisenerzeugnisse zu produzieren. Er stellte Schlüssel her und reparierte Schlösser, Rolläden und Rouleaus mittels einer Bohrmaschine, einer Biegemaschine und einer kleinen Fräsmaschine.

1963

Da es sich nicht mehr gehörte, noch bei der Firma zu bleiben, entschied er sich dafür, sich völlig der selbständigen Tätigkeit zu widmen. Schon nach zwei Jahren konnte er in ein Kellergeschoß von ca. 200 qm in Affori (Mailand) umziehen.

1966

Da er in diesem Zeitraum größere Erfahrung und neue Kunden gesammelt hatte, kaufte er eine Schere, eine Blechbiege- u. eine Schweißmaschine, außer anderen kleinen Einrichtungen, um Gitter, Tore, Blechhammern-Produkte, Wärme- und Sanitätsanlagen zu bauen.

1968

Vavassori lernte einen Handwerker kennen, mit dem er geschäftliche und bald auch freundschaftliche Beziehungen anbahnte. Sofort entstand eine Zusammenarbeit zwischen den beiden und sie starteten, Bauerzeugnisse (wie z.B. Eisentüren, Flügel, Schränkchen, Förderer, usw.) herzustellen. Die Produktion von Autobuskarosserien erwies sich dann als große Geschäftsquelle und gab ihnen neuen Aufschwung.

1969

In diesem Jahr enstand die Firma DAV (Ditta Angelo Vavassori = Firma Angelo Vavassori) und die Geschäftspartner zogen nach Rho, dem heutigen Sitz, um. Dort mieteten sie eine Halle und ein Gebäude auf der selben Straße, wo sie sich in Januar 1970 ansiedelten.

1970

Sie hatten zwei Firmen gegründet und arbeiteten zusammen, wenn auch Aufträge, sowie Kunden und Interessen getrennt gehalten waren, weil sich die Arbeit für jeden Partner anders entwickelt hatte.

1973

DAV kaufte ihre erste Halle (1.200 qm) und erweiterte die Anzahl ihrer Maschinen. Sie konnte jetzt 6 auf Gestell montierte Busstrukturen pro Tag in drei Schichten produzieren.

1975

Um die Karosserie- u. Bauprodukteabteilung zu entwickeln, baute DAV eine andere Halle von 600 qm und ein anderes Gebäude.

1978

Wegen der Krise in den arabischen Ländern, wohin die meisten Produkte exportiert waren, endte die große Produktion plötzlich. Gleichzeitig startete auch die Baukrise.

1980

DAV entwarf und produzierte Prototypen von Buskarosserien, aber vor allem Motohomes. Sie war die erste Firma in diesem Feld, die ganz aus Aluminium gebaute Karosserien liefern konnte, sowohl als eigene Produktion als auch für andere in der Produktion von Camping-Fahrzeugen spezialisierten Firmen.<br/>Sie stellte ein Motorhome für das Team Ferraris und ein anderes für das Team Elf-Renaults her und baute weitere Motorhomes für verschiedene Moto-Cross- und Gokart-Teams.

1982

Ein schwarzes Jahr! Die Krise wurde schlechter und der Freund starb, alle bestürzt und betrübt lassend.

1983

Vavassori widmete viele Zeit der Suche nach alternativen Produkten, wie z.B. der Herstellung von Teilen und Komponenten für Aufzüge, von Eisenbauprodukten für Aggregate, Wagen, Treppen, Kleinbussen und speziellen Fahrzeugen für Flughafen, dem Design von Museeneinrichtungen (Museum der Naturgeschichte in Mailand, Münzenmuseum in Aosta, Museum des Tessen-Parks, usw.), Autobüchereien und Stadteinrichtungen.

1988

Um die Ansprüche der verschiedenen Sektoren, die er beitrat, zu befriedigen, entschließ sich Vavassori dazu, neue technologische Anlagen zu benutzen. Er installierte eine 22-Stationen-CNC-Lochstanze und ersetzte die meisten Maschinen mit anderen, die technologisch vorgeschrittener und produktiver waren. Gleichzeitig nahm er drei Arbeiter bei seiner Firma auf.

1991

DAV war unter den ersten Firmen dieses Felds, die ein Laserschneidzentrum kauften. Das bedeutete für sie einen großen qualitativen Sprung und ermöglichte ihr, ihre Produktion zu unterscheiden und neue Kunden zu gewinnen.

1995

Die Firma DAV kaufte eine Halle von 1.000 qm, die mit dem zweiten Laserschneidzentrum und einer hydraulischen 9-Achsen-Biegemaschine ausgerüstet wurde. Gleichzeitig wurde auch die technische Abteilung erweitert.

1998

Nachdem der Sohn Vavassoris zum Doktor promovierte, begann er, den Vater zu unterstützen. Dank ihm konnte der Betrieb einen weiteren qualitativen Sprung machen, der der Firma erlaubte, ihr Produktionssystem gemäß der Norm UNI EN ISO9001 zu bescheinigen.

2000

DAV hat jetzt ihren Maschinenpark verdoppelt. Eine neue Halle von 3000 qm, außer 600 qm, die als Büro verwendet sein werden, sind in Bau.